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Begegnung im Pflegedschungel

Hammelburg
Infos für rund 60 aufmerksame Zuhörende

Die Teilnahmezahl bei den "Nachmittagen der Begegnung" im Hammelburger Pfarrzentrum Johannes-Martin-Haus hat sich bei rund 60 eingependelt. Denn dreimal im Jahr lädt das Organisationsteam ein: Lore Fella, Melanie Knüttel, Irma Sell, Pastoralreferent Markus Waite und Maria Nagler, die auf ihrem Akkordeon auch Lieder begleitet und immer wieder selbst gebastelte "Mitgebsel" beisteuert. Zum Gelingen trägt wesentlich eine feste Gruppe von weiteren Helfenden bei, diesmal Ingrid Denner, Daniel, Mia und Lukas Knüttel, Stephan Siegl und Therese Loose-Englert, die den Saal wunderschön frühlingshaft dekorierte.

Die Gäste kommen nicht ausschließlich aus der veranstaltenden Pfarrgemeinde St. Johannes Hammelburg, sondern auch aus anderen Orten der Pfarreiengemeinschaft "Sieben Sterne im Hammelburger Land" und unseres Pastoralen Raums. Dazu meist Bewohner*innen des Dr.-Maria-Probst-Seniorenheims Hammelburg im eigenen "Büsle" mit ihren Begleiter*innen.

Den Auftakt machte diesmal ein "5-Minuten-Impuls" von Diakon Manfred Müller mit dem Lied "Vergiss es nie". Musikalisch ging es auch weiter mit einem kleinen Lieder-Quiz. Nach Kaffee und Kuchen stand das Thema "Gute Pflege" im Mittelpunkt. In einem Bericht der "Main-Post" hieß es kürzlich (20.03.2026): "Viele Pflegebedürftige mit geringem Einkommen nehmen ihnen zustehende Leistungen des Staates nicht in Anspruch: in der häuslichen Pflege weniger als 20 Prozent; außerhalb von Heimen sogar nur 1,8 Prozent der 4,2 Millionen Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 - 5." Darum werben sogenannte "Pflegelotsinnen" mit dem Satz: "Bitte um Unterstützung kostet viel Mut im Pflegedschungel." Ihnen geht es aber um viel mehr als um Geld.

Eingeladen waren die Pflegelotsinnen der Allianz Fränkisches Saaletal Nicole Bühner und Stefanie Knüttel, die sympathisch und kenntnisreich "Schneisen in den Pflegedschungel" schlugen. Aktiv werden sie auf Anfrage in Pflegesituationen, z.B. wenn eine Person gesucht wird, die im Haushalt hilft, einkauft oder beim Spaziergang begleitet; bei Ernährungsfragen oder in der Inkontinenz-Beratung; bei der Suche nach Hilfsmitteln, beim barrierefreien Umbau der Wohnung, bei der Beantragung von Leistungen (Wohngeld, Pflegegrad), bei einer 24-Stunden-Betreuung, der Suche nach einem Kurzzeitpflege-Platz oder in Fragen von Vollmachten und Patientenverfügungen.

Erleichtert wird die Beratung dadurch, dass sich der Bereich der Pflegeberatung zunehmend vernetzt, z.B. mit den anderen Pflegelotsinnen im Landkreis, der "Guten Pflege" im Landratsamt und den Sozialdiensten der Krankenhäuser, mit verschiedenen Pflegeheimen und Haushaltsagenturen, Therapeut*innen und Wundtherapeut*innen, dem Hospizdienst der Malteser und "Palliativo" sowie mit den unterschiedlichsten Selbsthilfegruppen, auch für pflegende Angehörige. Wer mehr wissen möchte oder Beratung wünscht, findet die Pflegelotsinnen u.a. jede Woche im Hammelburger Rathaus.

Kontakt

  • Jeden Montag, 10:00 - 12:00 Uhr, Bürgerhaus Hammelburg 
  • Auch Hausbesuche
  • Telefon 09732 902110 (Montag - Donnerstag 09:00 - 14:00 Uhr, Freitag 08:00 - 12:00 Uhr)
  • E-Mail


Nach einem musikalischen Abschluss gab es noch den Hinweis auf die nächsten Begegnungsnachmittage:

  • Mittwoch, 8. Juli: "Johannes-Kaffee" über den Kirchen- und Pfarrei-Patron Johannes der Täufer und den früheren Hammelburger Pfarrer Johannes Martin
  • Mittwoch, 14. Oktober: "Hören - Verstehen -  Leben" mit Julia Kratz, "Hör-Beraterin" des Paritätischen Wohlfahrts-Verbandes Bayern

Pastoralreferent Markus Waite

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